Mechanik II
Klasse 9
Rennwagen für die schiefe Ebene
Baut ein Fahrzeug, das über eine feste Rennstrecke möglichst hohe Geschwindigkeit erreicht: eine 1 m lange Rampe als Start, danach 4 m gerade Strecke. Der Antrieb ist frei wählbar – rollen lassen, Gummiband, Rückstoß, was ihr euch ausdenkt. Gemessen wird die Geschwindigkeit auf der geraden Strecke: Ihr stoppt die Zeit über die 4 m, messt die Strecke und berechnet v = s / t (am besten mit Handy-Zeitlupe). Es gewinnt nicht das Bauchgefühl, sondern der sauber gemessene Wert – und ihr erklärt an euren Messungen, wie sich die Geschwindigkeit eures Wagens auf Rampe und Gerade verändert.
Levelplan – Mechanik II
Ich kann Geschwindigkeit als „Weg pro Zeit" beschreiben.
Ich kann mit v = s / t rechnen und Einheiten umrechnen.
Ich kann erklären, warum beim Rennen nicht immer der zuerst Losgelaufene der Schnellere ist.
Ich kann Strecke und Zeit messen und daraus die Geschwindigkeit berechnen.
Ich kann eine Messung planen und zwischen m/s und km/h umrechnen.
Ich kann erklären, wie ein Tacho oder eine Radarfalle die Geschwindigkeit bestimmt.
Ich kann sagen, dass ein Körper beim Beschleunigen schneller wird.
Ich kann mit a = Δv / Δt die Beschleunigung berechnen.
Ich kann erklären, was „von 0 auf 100 in 10 Sekunden" bedeutet und warum man dabei in den Sitz gedrückt wird.
Ich kann sagen, dass ein Auto beim Bremsen langsamer wird.
Ich kann Reaktionsweg und Bremsweg unterscheiden.
Ich kann erklären, warum der Bremsweg bei doppelter Geschwindigkeit viel länger wird und wer bei einem Auffahrunfall zu dicht war.
Ich kann sagen, dass bei einem Zusammenstoß Schwung (Impuls) weitergegeben wird.
Ich kann mit p = m · v rechnen und den Impuls bei einem Zusammenstoß betrachten.
Ich kann erklären, warum bei einem Auffahrunfall das vordere Auto nach vorn geschleudert wird, obwohl es selbst gar nicht gefahren ist.
Ich kann sagen, dass ohne Luftwiderstand alle Körper gleich schnell fallen.
Ich kann mit g ≈ 9,81 m/s² und s = ½ · g · t² rechnen.
Ich kann erklären, warum eine Feder und eine Bowlingkugel im Luftleeren gleich schnell fallen, in Luft aber nicht.
Ich kann zwei Kräfte als Pfeile zeichnen.
Ich kann die Gesamtkraft mit dem Kräfteparallelogramm bestimmen.
Ich kann erklären, warum eine straff gespannte Wäscheleine an den Enden sehr stark zieht.
Ich kann sagen, dass eine Rampe das Hochbringen leichter macht.
Ich kann erklären, dass man an einer flacheren Rampe weniger Kraft, aber mehr Weg braucht.
Ich kann erklären, warum eine Rollstuhlrampe lang und flach gebaut wird.
Ich kann sagen, dass ein waagrecht geworfener Gegenstand eine gebogene Bahn fliegt.
Ich kann die Bewegung in „geradeaus" und „fallen" aufteilen.
Ich kann erklären, wohin ein Apfel fällt, den man aus einem fahrenden Auto wirft.
Ich kann sagen, dass der Abwurfwinkel die Wurfweite beeinflusst.
Ich kann angeben, bei welchem Winkel (ca. 45°) man am weitesten wirft.
Ich kann erklären, warum man beim Weitwurf schräg nach oben wirft – und wie meine Wasserrakete am weitesten fliegt.