Optik I
Klasse 7
Fotoprojekt – Optik an der Schule
Optische Phänomene sind überall – man muss sie nur sehen. Geht mit der Kamera durch die Schule und fotografiert Licht in Aktion: Schatten und Halbschatten, Spiegelungen und Reflexionen, Streuung an rauen Flächen, Brechung im Wasserglas. Zu jedem Bild erklärt ihr, welches optische Phänomen zu sehen ist und wie es entsteht. So wird aus einem Foto ein kleiner Physik-Beweis.
Levelplan – Optik I
Ich kann Lichtsender (Sonne, Lampe) und Lichtempfänger (Auge) benennen und natürliche von künstlichen Lichtquellen unterscheiden.
Ich kann erklären, dass Licht vom Sender über den Gegenstand bis zum Auge gelangen muss, damit ich etwas sehe.
Ich kann erklären, warum ich in einem völlig dunklen Raum nichts sehe, obwohl die Gegenstände ja da sind.
Ich kann zeigen, dass sich Licht von einer Lampe in alle Richtungen ausbreitet.
Ich kann erklären, warum man eine eingeschaltete Lampe von jedem Platz im Raum aus sehen kann.
Ich kann erklären, warum eine einzige Deckenlampe den ganzen Raum erhellt.
Ich kann zeigen, dass sich Licht geradlinig ausbreitet, und es mit geraden Strahlen darstellen.
Ich kann mit der geradlinigen Ausbreitung erklären, warum man ohne Hilfsmittel nicht „um die Ecke" leuchten kann.
Ich kann erklären, wie man mit Spiegeln (z. B. einem Periskop) trotzdem um eine Ecke oder über eine Mauer sehen kann.
Ich kann einen Schatten erzeugen und zeigen, auf welcher Seite er entsteht.
Ich kann mit der geradlinigen Ausbreitung erklären, warum der Schatten größer wird, wenn der Gegenstand näher an die Lampe kommt.
Ich kann erklären, warum mein Schatten in der Sonne morgens und abends lang und mittags kurz ist.
Ich kann Kernschatten und Halbschatten unterscheiden.
Ich kann erklären, wodurch ein Halbschatten entsteht (mehrere oder große Lichtquellen).
Ich kann erklären, warum ein Fußballspieler im Flutlicht mehrere Schatten mit unscharfen Rändern wirft.
Ich kann sagen, dass helle Flächen Licht streuen und dunkle es schlucken, und verbinde das mit Kleidungsfarben.
Ich kann erklären, warum man mit heller Kleidung in der Dämmerung besser gesehen wird als mit dunkler.
Ich kann erklären, warum Scheinwerfer bei Schneefall oder Nebel so blenden – das Licht wird an Flocken und Tröpfchen in alle Richtungen gestreut.
Ich kann die Regel „Einfallswinkel = Reflexionswinkel" nennen.
Ich kann den Strahlengang an einem ebenen Spiegel skizzieren.
Ich kann erklären, warum man sich in ruhigem Wasser klar spiegelt, in unruhigem Wasser aber nicht.
Ich kann sagen, dass Tag und Nacht durch die Drehung der Erde um sich selbst entstehen.
Ich kann am Modell zeigen, warum auf einer Seite der Erde Tag und auf der anderen Nacht ist.
Ich kann erklären, warum in anderen Ländern eine andere Uhrzeit ist als bei uns.
Ich kann Sonnenfinsternis und Mondfinsternis unterscheiden.
Ich kann Sonne, Erde und Mond so anordnen, dass die jeweilige Finsternis entsteht.
Ich kann erklären, warum es nicht bei jedem Neumond eine Sonnenfinsternis gibt.
Ich kann die wichtigsten Mondphasen benennen.
Ich kann erklären, dass wir immer nur die von der Sonne beleuchtete Seite des Mondes sehen.
Ich kann erklären, warum wir manchmal nur eine schmale Mondsichel und manchmal den Vollmond sehen.
Ich kann beobachten, dass Licht an einer Wasser- oder Glasoberfläche auch vollständig zurückgeworfen werden kann.
Ich kann beschreiben, wann Totalreflexion auftritt (vom dichteren in den dünneren Stoff, großer Einfallswinkel).
Ich kann erklären, warum Licht in einem Glasfaserkabel um Kurven läuft und warum auf einer heißen Straße eine Wasserspiegelung (Fata Morgana) erscheint.