Die Produktform – Street Legend
★
★
★
★
★
1Satz vom Nullprodukt
Begründe ausführlich, warum man an der Produktform die Nullstellen ablesen kann.
- Formuliere den Satz vom Nullprodukt.
- Wende ihn auf y = a·(x − x₁)·(x − x₂) an.
- Warum spielt a dabei keine Rolle?
Selbstcheck: Nullstellen von y = 3·(x − 2)·(x + 4)? Gib die kleinere an.
2Grenzen der Produktform
Nicht jede Parabel lässt sich in Produktform schreiben.
- Versuche es mit y = x² + 1. Was stellst du fest?
- Welche Bedingung muss erfüllt sein?
- Welche Form ist dann nützlicher?
3Hin und zurück
Wandle um und vergleiche.
a) Schreibe y = (x − 2)(x − 6) in die Normalform.
b) Gib die Nullstellen direkt aus der Produktform an.
Selbstcheck: Kleinere Nullstelle von y = (x − 2)(x − 6)?
4Grenzen & Umkehr
Nicht jede Parabel hat eine reelle Produktform.
a) Warum lässt sich y = x² + 1 nicht mit reellen Nullstellen in Produktform schreiben?
b) Gib eine weitere Parabel ohne reelle Produktform an und begründe.
📖 Lösungen anzeigen
2) Satz vom Nullprodukt: Ein Produkt ist genau dann null, wenn mindestens ein Faktor null ist.
Bei y = a·(x − x₁)·(x − x₂) = 0 kann a nicht null sein (sonst wäre es keine Parabel). Also muss (x − x₁) = 0 oder (x − x₂) = 0 sein → x = x₁ oder x = x₂.
a beeinflusst nur Form und Öffnung, nicht die Nullstellen. Bei y = 3·(x − 2)·(x + 4) sind sie x = 2 und x = −4.
3) y = x² + 1 hat keine Nullstellen (Scheitel S(0 | 1) liegt oberhalb der x-Achse). Ohne Nullstellen gibt es keine Produktform.
Bedingung: Die Parabel muss mindestens eine Nullstelle haben. Sonst ist die Scheitelform nützlicher – sie funktioniert immer.
Buchaufgaben: Lösungen im Buch [Seitenzahl prüfen].